Wer sind wir?
Die Entstehung einer Idee
2004 veröffentlichte die Kommission Arbeitswelt von Pink Cross, LOS und Network die zweite Ausgabe der Broschüre «”Queer” im Job». Zentrale Themen waren die Bekämpfung von Diskriminierung und Belästigung sowie die Förderung von Vielfalt und die Aufnahme dieser Themen in die Reglemente der Schweizer Unternehmen.
Existierten solche Klauseln in den Weisungen fast aller grosser Firmen, vor allem in den internationalen Holdings, so war die Situation in kleinen und mittleren Unternehmen doch ganz anders. Offensichtlich waren Anstrengungen zugunsten der Vielfaltsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen nötig.
Die Idee einer Diversity-Charta ist aus dieser ersten Feststellung entstanden sowie aus den Überlegungen der TeilnehmerInnen an einem Seminar über «Schwule und Lesben an der Arbeit», das 2005 durch die Kommission Arbeitswelt in Yverdon organisiert wurde. Bei diesem Anlass hat sich herausgestellt, dass ArbeitgeberInnen wie ArbeitnehmerInnen oft ihre Rechte und Pflichten in Sachen Persönlichkeitsschutz im Unternehmen gar nicht kennen. So riskiert etwa der Arbeitgeber, der nicht weiss, dass er Massnahmen zur Vorbeugung von Mobbingfällen in seinem Unternehmen treffen muss, rechtliche Konsequenzen, bloss aufgrund dieses Unwissens.
In der Folge hat einer der Konferenzteilnehmer, Dr. jur. Michel Rossinelli, Rechtsanwalt in Lausanne, vorgeschlagen, eine Charta zu verfassen, die den ArbeitgeberInnen diese Rechte und Pflichten in Erinnerung ruft, so wie sie im schweizerischen Arbeitsrecht und allgemein in der Rechtsordnung festgelegt sind.
Die Gruppe Charta
In der Folge hat sich eine Arbeitsgruppe konstituiert, um diesen Text auszuarbeiten. Sie traf sich in ändernder Zusammensetzung mehrmals in Lausanne und Genf. Nach ausführlichen Diskussionen über Inhalt und Form der Charta, hat die folgende Gruppe die definitive Version festgelegt:
| Nicolas Borel | Bankangestellter, American Express Bank, Genf |
|---|---|
| Helmut Eichinger |
Technical Manager, DuPont de Nemours Int. AG, Genf Vorstandsmitglied Pink Cross Vorstandsmitglied Dialogai Mitglied Network, Mitverfasser der Broschüre «”Queer” im Job» |
| Roger Gaberell |
Dr. phil., stv. Leiter Kommunikation, Skyguide Mediator SDM-FSM, Network Genf |
| Jean-Paul Guisan |
Westschweizer Sekretär von Pink Cross Ko-Animator der Seminarien «Schwule und Lesben an der Arbeit» |
| Etienne Francey |
Leiter der Werbeagentur Etienne & Etienne, Genf Vize-Präsident des «Groupement des jeunes dirigeants d’entreprise» in Genf Network Genf |
| Thierry Pahud | Bankangestellter, Banque de placement et de commerce, Genf |
| Michel Rossinelli |
Dr. jur., Rechtsanwalt in Lausanne Wirtschaftsmediator |
Der Verein Schweizerische Diversity-Charta
Die Arbeitsgruppe Charta hat sich an der Gründungssitzung vom 13. April 2007 in einem gemeinnützigen Verein konstituiert. Dessen Zweck ist es, die Charta bekannt zu machen, sie zu erklären und zu verbreiten, und so Unternehmen und Organisationen in der Schweiz zur Unterzeichnung zu bewegen.
Der Sitz des Vereins ist in Lausanne:
Schweizerische Diversity-Charta
Etude Rossinelli, Capt & Gonzalez
Chemin des Charmettes 9
Postfach 7332
1002 Lausanne
T +41 (0)21 310 07 80
F +41 (0)21 310 07 81
Spenden:
PC
Schweizerische Diversity-Charta
17-578312-9
Sekretariat:
Schweizerische Diversity-Charta
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Postfach 63
1211 Genf 21
T +41 (0)22 731 50 40
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