Ziel und Vorgehen
KMU stehen im Zentrum
KMU machen 66% der Arbeitsplätze in der der Schweiz aus und sind zugleich am wenigsten gewappnet für das Engagement zugunsten der Vielfalt. (Quelle: BFS, BZ 2001)
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Mikro-Unternehmen (0-9) |
269 742 | 87.9% | 842 657 | 26.3% |
| Klienunternehmen (10-49) | 30 472 | 9.9% | 680 728 | 21.2% |
| Mittelunternehmen (50-249) | 5 593 | 1.8% | 619 863 | 19.3% |
| Grosse Unternehmen(250+) | 1 064 | 0.3% | 1 063 437 | 33.2% |
| KMI (0-249) | 305 807 | 99.7% | 2 143 248 | 66.8% |
| Grosse Unternehmen (250+) | 1 064 | 0.3% | 1 063 437 | 33.2% |
| TOTAL | 306 871 | 100.0% | 3 206 685 | 100.0% |
Tragweite der Charta
Der Text der Charta untersagt alle Formen der Diskriminierung. Die Aufzählung in der Charta ist also lediglich exemplarisch, und nicht erwähnte Diskriminierungsformen haben denselben Status wie die ausdrücklich erwähnten. Die Charta hat daher eine generelle Tragweite, um gegen jegliche Diskriminierung vorzugehen und die Vielfalt zu fördern.
Die Charta ist vor allem ein Kommunikationsmittel
Die Charta hat zum Ziel, die Vielfalt zu fördern und die Persönlichkeitsrechte im Unternehmen zu schützen. Sie hat einerseits eine symbolische Funktion, indem sie den Inhalt des Persönlichkeitsschutzes von MitarbeiterInnen in Erinnerung ruft und erläutert, so wie er durch den obligationsrechtlichen Arbeitsvertrag vorgesehen ist. Andererseits hat die Charta auch eine pädagogische und bindende Funktion, indem nämlich mit der Unterzeichnung der Wille klar zum Ausdruck gebracht wird, im Unternehmen jegliche Form der Diskriminierung zu verhindern und somit auch zu verbieten.
Die Charta setzt auf das freiwillige Engagement von Unternehmen und Organisationen, beruhend auf den Werten einer modernen Gesellschaft und auf der gültigen Gesetzgebung.
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